Am Reformationstag in Rom

Romreise und Papstaudienz am 31. Oktober,

unserem Reformationstag

Wir hatten über die Deutsche Botschaft am Heiligen Stuhl in Rom Sitzplätze in der ersten Reihe – der prima fila – bekommen. Schätzungsweise waren etwa 20.000 Menschen aus der ganzen Welt auf dem Petersplatz, eine imponierende Szenerie und Machtdemonstration der katholischen Kirche.

Nach der Lesung und den Grußbotschaften schritt Papst Franziskus auch an unserer ersten Reihe vorbei. Wir konnten mit ihm in Deutsch sprechen und haben ihm Wunsch vorgetragen, als konfessionsunterschiedliches Paar, das gerade Goldene Hochzeit gefeiert hat, das Abendmahl und die Kommunion gemeinsam feiern zu dürfen. Er schaute uns warmherzig und zugleich traurig an und sagte wortwörtlich: „Dann tut es doch!“

Wir scherzten noch ein wenig und dann ging er einige Schritte weiter, kam jedoch noch einmal zu uns zurück und sprach zweimal: „Betet bitte für mich.“

Emotional berührt spürten wir die Zerrissenheit von Franziskus. Hinter ihm ging der deutsche Kardinal und Privatsekretär von Benedikt VI, Herr Gänswein, dem wir die Meinung des Papstes erzählten. Er rümpfte nur die Nase und sagte recht unmißverständlich und arrogant, dies sei nur die private Meinung des Oberhauptes.

Im Merian-Reiseführer ist zu lesen, dass Papst Franziskus kaum noch die verweltlichte Gesellschaft kritisiert, sondern die eigene Kirche und besonders den Teil, mit dem er täglich zu tun hat: die römische Kirche. Er wirft der Kurie „spirituellen Alzheimer“, „Terrorismus des Geschwätzes“, „Eitelkeit“ und das Anhäufen materieller Güter vor.

Wir konnten diese Vorwürfe durch die Begegnung mit Herrn Gänswein nur erspüren.



Neues großes Projekt der Stiftung

Nach 10 Jahren Stiftungsarbeit werden wir häufig gefragt, wie es weitergeht. Am 22. Oktober werden wir darauf eine Antwort geben und unser neues Projekt CariHope vorstellen, das wir in Kooperation mit der Caritas durchführen.

 

Das Wort ist bereits Programm: Liebe, Wertschätzung und Hoffnung soll das Projekt den Menschen auf der Straße geben. Es soll ein Einstieg zum schrittweisen Ausstieg aus der Wohnungslosigkeit sein. Wir wissen, das braucht Geduld, Vertrauen und intensive Begleitung. Als ersten Schritt möchten wir die Menschen entlasten. Viele Wohnungslose schleppen täglich ihr Hab und Gut mit sich. „Wo bleiben meine Sachen? Wo bleibe ich?“ Auf diese existentiellen Fragen werden wir gemeinsam mit den Betroffenen eine Antwort suchen. Mit ihnen werden wir die weiteren Schritte planen, etwa Schlaf- und Aufenthaltsmöglichkeiten ausbauen, sie beraten und begleiten bei der Suche nach Wohnraum und Strukturierung ihres Alltags – mit dem Ziel einer Reintegration.

Unser erfolgreiches Flüchtlingsprojekt „Raphaelo“ werden wir auf wohnungs- und obdachlose Menschen in der Region übertragen. Dies zum Wohle der Menschen, aller in der Wohnungslosenhilfe Tätigen und nicht zuletzt zum Wohle unserer Stadt.

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Unterstützen Sie CariHope!
Mit diesem Flyer können Sie weitere Informationen anfordern, Ihre Mitarbeit anbieten … und gern mit einer Spende helfen.
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Stiftung fördert Projekt der AWO zur beruflichen Orientierung

Die Liste ist komplett. 14 Frauen, mehr als geplant, nehmen an diesem Projekt teil. Es sind Frauen aus ganz unterschiedlichen Ländern, aus Eritrea, dem Irak, Syrien, Afghanistan, Georgien, Palästina … Einige haben Vorkenntnisse im Nähen, haben bereits kleine Änderungen durchgeführt, für andere ist alles neu. So werden einerseits Grundlagen vermittelt, andererseits Kenntnisse vertieft.

Begleitend wird eine Kinderbetreuung angeboten. Eine Honorarkraft gestaltet den Deutschunterricht.

Alle Teilnehmerinnen sind hoch motiviert und gespannt auf den Erfahrungsaustausch und die Begegnung mit Frauen aus unterschiedlichen Kulturen.

 

Wir freuen uns auf unseren ersten Besuch und wünschen allen Beteiligten viel Freude und Erfolg!


Am 28. August ist ein Artikel über dieses Projekt in der Neuen Presse erschienen: Näh-Projekt für geflüchtete Frauen



Neues Fahrzeug der Caritas mit unserem Stiftungslogo!

Das neue Fahrzeug der Caritas trägt die Logos der Ricarda und Udo Niedergerke Stiftung und der Bürgerstiftung Hannover. Die Caritas würdigt damit die jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit, die Kooperation und Unterstützung bei gemeinsamen Projekten, kurz unser aller Anliegen, Menschen in Not in der Region zu helfen, sie in schwierigen Situationen zu begleiten, ihnen eine Stimme, Würde und Hoffnung zu geben.

Wir danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Caritas und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.



31. Mai: Ausstellungseröffnung in St. Philippus

von links: Herr Müller-Brandes, Frau Ortmann, Herr Dallmeier, Frau Niedergerke, Frau Lührs (verh. Frau v. Friedrichs), Frau Wohlgemuth, Herr Niedergerke
Der Saal war bis zum letzten Platz besetzt, ein eindrucksvoller Abend. Die Ausstellung in St. Philippus, Isernhagen, ist zu sehen bis 19. August. Beachten Sie bitte auch das ausgelegte Gästebuch!


Ausstellung „Mein Hannover …“ in Isernhagen zu sehen



Jahresbericht 2017 erschienen

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Menschen,denen die Stiftung eine Stimme gibt
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Seit 25. April 2017: neue Schwimmkurse

Schwimmkurse für Menschen mit Migrationshintergrund

in Stadt und Region Hannover

 

Die Schwimmkurse haben im April 2017 begonnen und finden in den Wintermonaten in Schwimmhallen statt, in den Sommermonaten in Freibädern. Das Angebot umfasst 10 Einheiten á 45 Minuten. Die Kurse können mit dem „Seepferdchen“ (Deutsches Schwimmabzeichen in Bronze) abgeschlossen werden. Sie werden von professionellen Schwimmtrainern durchgeführt und sind kostenfrei. Im Bedarfsfall sind Dolmetscher vor Ort.

 

Aktuell läuft  der vierte Kurs. Bereits mehr als 80 Teilnehmer haben die Kurse mit Erfolg absolviert Sie werden auch 2018 fortgeführt!!!

 



Weitere Veranstaltungen sind in Planung und werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Ricarda und Udo Niedergerke Stiftung
c/o Bürgerstiftung Hannover
Warmbüchenstraße 19
30159 Hannover
Telefon  0511 45000770

Spendenkonto
Ricarda und Udo Niedergerke Stiftung
NORD/LB Hannover
IBAN DE59250500000151152774
BIC NOLADE2HXXX

Die Stiftung wird
treuhänderisch
verwaltet von der
Bürgerstiftung Hannover.