Hilfe für Menschen in Not - in Hannover und der Region

insbesondere für die medizinische Versorgung wohnungs- und obdachloser Menschen, für Migranten und Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisengebieten, für Familien und deren Kinder, ist Ziel der Stiftung. Ihnen ein Leben in Selbstbestimmung und Würde zu ermöglichen, ist vornehmste Aufgabe.

Wir kooperiren mit zahlreichen Wohlfahrtsorganisationen wie der Caritas, dem Diakonischen Werk oder der Arbeiterwohlfahrt. Darüber hinaus helfen wir bei individuellen Notsituationen.

Helfen Sie mit!

Ihre Ricarda und Udo Niedergerke

Es ist leider eine Tatsache: Die Zahl wohnungsloser Menschen steigt seit Jahren. Allein in Hannover wird ihre Zahl auf 4.000 geschätzt und die der obdachlosen Menschen, also derjenigen, die tatsächlich auf der Straße leben, auf 400 bis 600.
Wie weitsichtig und sozial verantwortungs-bewusst war also schon bei ihrer Gründung 2008 das Stiftungsziel der Ricarda und Udo Niedergerke Stiftung, sich gerade um diese Menschen zu kümmern, die Ärmsten der Armen, die bis dahin noch von keiner Stiftung in den Mittelpunkt gerückt worden waren! Deshalb habe ich sehr gern die Schirmherrschaft übernommen und appelliere an Sie: Unterstützen Sie auch weiterhin diese private Stiftung, die immer wieder unter Beweis stellt, dass man auch mit geringeren Mitteln aber guten Ideen und beherztem Engagement viel erreichen kann.

Armut grenzt aus

Armut gibt es auch in einem reichen Land, Armut gibt es auch bei uns. Jeder sechste Einwohner in Deutschland ist arm, ein neuer Höchststand seit der Wiedervereinigung. Als arm gelten Personen, deren Einkommen we- niger als 60 % des Durchschnittseinkommens beträgt. In Hannover lebt jede vierte Familie in Armut und jedes dritte Kind sowie jeder dritte Jugendliche. Bei den allein Erziehenden sogar jeder zweite, bei Singlehaushalten jeder fünfte und bei älteren Personen jeder zehnte. Erschreckende Zahlen. All diese Personen haben kaum Teilhabe an Sport-, Bildungs- und Kulturangeboten. Sie leben auf engstem Raum oder finden gar keine Wohnung. Sie sind gesellschaftlich ausgeschlossen, isoliert und ausgegrenzt.

Schirmherr der Stiftung:

Niedersächsischer Ministerpräsident
Stephan Weil

Faltblatt 2018.pdf
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Armut macht krank

Sie werden depressiv, psychisch krank, greifen zu Alkohol und Drogen, ein Teufelskreis, der nur schwer zu durchbrechen ist. Viele von ihnen sind nicht kranken-versichert, können somit keine medizinische Hilfe in Anspruch nehmen oder müssen sich noch weiter verschulden. Nur wenigen sieht man ihre Not und Verzweiflung an, nämlich denen, die ganz unten angekommen sind, die auf der Straße, unter Brücken und Haus- eingängen schlafen.

Besonders den Ärmsten der Armen zu helfen, ihnen eine medizinische Versorgung, Würde und eine Stimme zu geben, sie vom Rand der Gesellschaft in die Mitte zu rücken, ist Ziel der Stiftung.