Malen nach Zahlen

Anmerkung zum Artikel „Malen nach Zahlen“ auf dem Raschplatz von Andreas Schinkel in der HAZ vom 18. Juni 2026 (s. unter Presse)

 

Es gibt sicher gute Gründe zu hinterfragen, ob die Kosten, die in ein Graffiti am Raschplatz investiert werden, um die „Beton-Tristesse“ des Platzes zu überwinden, gerechtfertigt sind. Auch unsere Stiftung, die sich um Menschen in Not in der Stadt kümmert, beteiligt sich daran. Im vergangenen Jahr haben wohnungs- und obdachlose Menschen am Andreas-Hermes-Platz einen Container, der als Beratungs- und Rückzugsraum genutzt wird, mit großer Freude und Empathie farbig gestaltet. Sie haben etwas geschaffen, das ihnen Anerkennung und Würde gibt, auf das sie stolz sind. Genau das ist auch der Grund, uns wieder zu engagieren. Der Alltag dieser Menschen wird über einen längeren Zeitraum strukturiert, sie schaffen etwas mit ihren Händen. Sie verwandeln einen öffentlichen Raum. Sie hinterlassen Spuren. Sie werden wahrgenommen in der Stadtgesellschaft. Dieses Vorhaben der Stadt Hannover unterstützen wir gerne und aus tiefster Überzeugung.

Es entsteht weit mehr als ein Graffiti!

Ricarda und Udo Niedergerke

 

Foto oben: Moritz Neubauer