22. September 2014

Foto: Marion Coers
Foto: Marion Coers

„Wir lassen niemanden im Regen stehen“ war das Motto der Benefizveranstaltung im GOP, mit der die Niedergerke Stiftung gut 12.000 Euro einsammeln konnte.
 

„Wir sind begeistert. Mit einer solchen Resonanz und diesem tollen Ergebnis hatten wir nicht gerechnet“, freuen sich Dr. Ricarda und ihr Mann Dr. Udo Niedergerke, die an diesem Abend einen hochkarätigen Gästekreis hatten begrüßen können. Möglich wurde dieser Erfolg, weil alle Beteiligten die Veranstaltung ehrenamtlich unterstützen: Dennis Meyer hatte das GOP „für lau“ zur Verfügung gestellt, Erwin Schütterle zusammen mit Niedergerkes für die Zusammenstellung des Programms gesorgt, Samuel Koch die Moderation übernommen, und alle Künstler sind ohne Gage aufgetreten.

„Mit dieser Gala ist den Niedergerkes mal wieder ein Coup gelungen“, befand OB Stefan Schostok in seiner Begrüßung. „Mit solchen Aktionen tragen Sie dazu bei, dass Menschen, die es schwer haben, eine Chance bekommen. Machen Sie bitte weiter, es braucht noch viele solcher Abende.“ Auch Doris Schröder-Köpf war voll des Lobes: „Was Sie auf die Beine gestellt haben, ist nachahmenswert. Wie schön, dass wir heute Abend tätige Solidarität zeigen können.“ Und die Beauftragte für Migration und Teilhabe konnte aktuelle Zahlen und Fakten zur Asylanten- und Flüchtlings-Situation in Deutschland beitragen: „Wir haben 113 Prozent mehr Asylanträge, und hinter jedem Antrag steht ein Schicksal.“

 

Der ganze Abend war ein Feuerwerk von Höhepunkten, bei dem jeder auf seine Kosten kam: Das „Duo Ogor“ zeigte Hand-auf-Hand-Akrobatik auf allerhöchstem Niveau, Samuel Koch bot mit Partner Robert Lang eine gänsehaut-verursachende Kostprobe seines schauspielerischen Könnens aus seiner Schauspielprüfung (Episode aus Kafkas "Der Prozess"), hierbei konnte man durch den körperlichen Einsatz seines Schauspielkollegen eine wahre Zusammenarbeit erleben: Die beiden Schaupieler waren an den Körpern zusammengebunden, damit Samuel Koch auch stehend spielen konnte.

Foto: Marion Coers
Foto: Marion Coers
Foto: Marion Coers
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Die "Hannover Harmonists" ließen Hannover in schönsten Tönen erklingen und Matthias Wesslowski zauberte - auch mit Wortwitz, der sich immer wieder auf den besonderen Anlass des Abends bezog und damit um Spenden warb. Mit dabei waren außerdem die Sopranistin Julia Bachmann und Cara Hesse am Klavier, die in ihrer ganz besonderen Art und Weise Szenen aus Carmen vortrug.

Der Clown Momo verband die einzelnen Episoden der auftretenden Künstler und die Musikcombo „Fünf mutigen Frauen“ sorgten für die zündenden Rhythmen. Und last but not least, Fotografin Marion Coers, die den Abend auch für nicht Dabeigewesene bildhaft werden ließ.
Das Engagement dieser und vieler anderer Beteiligten im Hintergrund wurde von den begeisterten Gästen mit einem Erlös von insgesamt 12.000 Euro für die Niedergerke Stiftung belohnt. (Quelle: www.nobilis.de | Text nach Eva Holtz)

 

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19. Juni 2014

Zweithöchste Auszeichnung nach der Ehrenbürgerschaft
Die 33. Vergabe fand im Hodlersaal des Rathauses statt. Über die Auszeichnung hatte im Vorfeld eine Kommission mit allen Ratsfrak· tionen entschieden.
Heutzutage sei es manchmal ein leichtes, mit einer spektakulären Aktion, mit einer deftigen Wortwahl kurzzeitig Aufmerksamkeit in den Medien zu erlangen und dadurch Zustimmung oder auch Geld zu erhalten, sagte der OB in seiner Festrede: „Aber in vielen Fallen sind das Eintagsfliegen und Schlagzeilen, die am nachsten Tag wieder verschwinden. Wir ehren mit der Stadtplakette das dauerhafte.“



30. April 2014

"Papierlose" benötigen dringend Unterstützung

Sie zeigen sich nicht, sie leben so unauffällig wie es irgend geht - aber sie sind trotzdem da: Einige Tausend sogenannte Papierlose leben allein in Hannover, so schätzen Experten der Diakonie. 20.000 könnten es demnach in Niedersachsen sein, und bunsdesweit sogar mehr als eine Million. "Darunter sind viele schwangere Frauen und kranke Menschen, die häufig schwarz beschäftigt sind, aber auch zur Prostitution gezwungen werden", sagte Diakoniepastor Rainer Müller-Brandes gestern bei der Vorstellung des Projekts DiaMiPa (Diakonische Migrationsarbeit für Personen mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus). "Diese Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus, abgelehnte Asylbewerber, Flüchtlinge und immer mehr EU-Bürger in prekären Lebenssituationen benötigen unsere Hilfe."

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NP 30.4.2014 DiaMiPa.pdf
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27. April 2014

Das zweite Charity-Eröffnungsturnier zugunsten unserer Stiftung im Golfclub Langenhagen. 
Gäste waren herzlich willkommen, der Unkostenbeitrag betrug 50 Euro.
Dabei konnten durch die Startgelder sowie weitere Spenden der 78 Teilnehmer und des Golfclubs insgesamt 2.500 Euro für die Stiftung erreicht werden.
Musikalischer Höhepunkt war der klassische Gesang von Julia Bachmann, Sopran, begleitet von Cara Hesse am Klavier.

 

Insgesamt sind 2.500 Euro für die Stiftung zusammen gekommen, mehr als im letzten Jahr.

 

 

Bild (von links): Cara Hesse, GCL-Präsident Friedrich Seegers, Ricarda und Udo Niedergerke, Julia Bachmann


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